Damit stehen Sie nicht alleine da. Weltweit leiden über 176 Millionen Menschen unter krankhaft vermehrter Schweißbildung, die auch als Hyperhidrose bezeichnet wird. Hyperhidrose ist ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem, das zu Scham, Vereinsamung, Unbehagen und emotionalen wie finanziellen Schwierigkeiten führen kann. Das muss aber nicht so sein. Heute stehen Behandlungsmethoden zur Verfügung, die Abhilfe schaffen können. Die heute bekannten Heilmethoden sind teilweise so effektiv, dass sie das Leben der Betroffenen radikal verändern können. Leiden Sie nicht weiter im Verborgenen. Lesen Sie die Informationen auf dieser Website und vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem Arzt, um eine angemessene Behandlung zu erhalten.
Was ist Hyperhidrose? Was versteht man unter übermäßiger Schweißbildung?
1. Schweißbildung, die um ein Vier- bis Fünffaches über dem zur Körperkühlung benötigten Maß bzw. der normalen Stressreaktion liegt.
2. Die Schweißbildung ist so ausgeprägt, dass sie zu Schamgefühlen und Unbehagen führt und Entscheidungen des täglichen Lebens beeinflusst.
Hyperhidrose diagnostizieren
Um anderen mitzuteilen, in welchem Maß Sie durch Hyperhidrose beeinträchtigt werden, ist es sinnvoll, sich ihre alltäglichen Auswirkungen bewusst zu machen. Beantworten Sie die folgenden Fragen, geben Sie Beispiele und besprechen Sie sie mit Ihrem Arzt. Folgende Fragen werden Ihnen helfen, Ihr Problem anzusprechen und die nötige Hilfe und Verständnis zu erhalten.
1. Wie oft am Tag machen Sie sich Gedanken oder Sorgen über das Schwitzen?
2. Wie oft am Tag wechseln Sie die Kleidung? Wie häufig baden oder duschen Sie?
3. Tragen Sie ständig Hilfsmittel bei sich (Pads, Kleidung zum Wechseln, Taschentücher, Puder, Antitranspirantien, Handtücher), um mit Ihrem Schweißproblem umzugehen?
4. Wie oft müssen Sie neue Kleidung oder Schuhe kaufen? Haben Sie das Gefühl, dass Sie solche Einkäufe häufiger als andere Menschen tätigen müssen?
5. Wie viele Minuten oder Stunden pro Tag sind Sie mit Ihrem Schweißproblem beschäftigt?
6. Haben Sie bereits topische (äußerlich anzuwendende) Mittel zur Verringerung der Schweißbildung wie Antitranspirantien, Puder oder Deos verwendet? Wenn ja, wie viele verschiedene Arten?
7. Haben Sie jemals Ihre Freizeitplanung aufgrund übermäßigen Schwitzens oder aus Angst vor übermäßigem Schwitzen geändert?
8. Haben Sie jemals Schreib- oder Lesematerial, Kunst, Dokumente, ein Musikinstrument oder elektrische oder metallische Geräte durch Schweiß beschädigt?
9. Beeinträchtigt übermäßiges Schwitzen Ihre Arbeitsleistung oder Ihre Karrierechancen?
10. Litten Sie jemals unter Hautirritationen oder Infektionen aufgrund übermäßigen Schwitzens oder aufgrund Ihrer Versuche, übermäßiges Schwitzen zu vermeiden?
11. Ist es Ihnen peinlich, in der Öffentlichkeit zu schwitzen?
12. Schwitzen Sie, wenn Sie sich in einer Situation befinden, in der Sie Körperkontakt mit anderen Menschen haben, oder wenn Sie sich eine solche Situation vorstellen?
13. Haben Sie aufgrund vermehrter Schweißbildung jemals Freunde, eine Anstellung oder einen Partner verloren?
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Ihr Körper verfügt über 4 Millionen Schweißdrüsen. Im Gegensatz zu einem weit verbreiteten Irrglauben entsteht Körpergeruch nicht ausschließlich aufgrund von Schweiß. Schweiß selbst riecht meistens nicht. Geruch entsteht erst, wenn auf der Haut angesiedelte Bakterien mit dem Schweiß in Kontakt kommen. |
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